Erfahrungsbericht Christian
Unbelievable!

Im März diesen Jahres stand ich vor der Entscheidung Diplomarbeit schreiben oder vorher nochmal ins Ausland gehen für ein Praktikum? Meine Entscheidung war schnell getroffen, hieß es nur noch Eltern überzeugen und nach einem geeigneten Land suchen! Die einzige Restriktion, die ich mir selber gestellt hatte, dieses Land musste mindestens 10000km von Deutschland entfernt sein! Nach Zusagen aus Indien, China und Südafrika, habe ich mich für Kapstadt entschieden und mittlerweile kann ich sagen: „Ich hab alles richtig gemacht!“
Diese Stadt zieht wirklich Jeden in seinen Bann, relativ europäisch, so dass die Umstellung zu Deutschland nicht allzu schwer fiel, aber trotzdem viel relaxter. Den Kapstädter an sich, kann man eigentlich nur schwer beschreiben, denn diese Stadt beherbergt ein bunt gemischtes Völkchen aus allen Kulturen und Religionen, die man sich vorstellen kann. Nach einigen Tagen fing ich an zu surfen, ging in den 31. Stock des ABSA Buildings, ins Hemisphere, feiern und genoss die traumhaften Sonnenuntergänge am Signal Hill! Kapstadt ist wirklich ein Ort, wo sich Arbeiten und Leben sehr gut vereinen lassen. Schön war es auch, dass ich ein Auto in Kapstadt hatte, denn dieses hat uns die Wochenendausflüge und mir den Weg zur Arbeit sehr erleichtert, denn jeden Tag mit Minibus zur Arbeit, kostet zwar nicht viel Geld, aber wohl ziemlich viele Nerven. Und, wenn ihr die Möglichkeit habt, dann kann ich euch nur ans Herz legen euren Praktikumsaufenthalt mit einem Urlaub in diesem wunderschönen Land zu verbinden, denn hier gibt es für jeden etwas und die unglaublich schöne Landschaft noch dazu.
Um euch alle Vorteile eines Kapstadt Aufenthaltes zu erzählen, bräuchte ich wahrscheinlich eine eigene Internetseite. Der Tafelberg, das Meer, die Strände, die Long Street, die afrikanischen Märkte, die Braaiabende, die Fleischpreise…, einfach alles wie ein Traum. Mein Fazit für mein 6-monatiges Praktikum: Nach meiner Diplomarbeit ist Südafrika definitiv eine Alternative, denn meine Qualitäten als Surfer lassen immer noch sehr zu wünschen übrig und die Fleischtheken deutscher Supermärkte treiben mir die Tränen in die Augen.







