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Nach dem Praktikum als Freiberufler arbeiten


Das Studium ist geschafft oder die Ausbildung und Sie haben sogar einen Praktikumsplatz gefunden. 
Der Job hat Ihnen Spaß gemacht und sie wurden aber nicht auf die gewünschte Stelle übernommen? 

 

 

Vielleicht ist es sinnvoll, über eine freiberufliche Tätigkeit nachzudenken. 
Eine solche bringt viele Vorteile mit sich. So können Sie als Freiberufler sich die Zeit selbst einteilen, arbeiten nicht wie ein Angestellter auf Weisungen eines Vorgesetzten und berechnen Ihr Honorar selbst. 
Diesen auf den ersten Blick ersichtlichen Vorteilen stehen auch einige Schwierigkeiten gegenüber, wie die Gestaltung des Einkommens während Urlaubs- und Krankheitszeit, wenn Sie keine Aufträge annehmen können und daher auch keine Honorare einnehmen. 



Sie müssen sich selbst um die Kundenakquise kümmern und sich auf dem Markt bekannt machen. Die Aufträge kommen nicht auf Sie zu. Außerdem müssen Sie sich um die Versicherungen kümmern. Wenn Sie als Künstler oder Publizist tätig sind, kann die Künstlersozialkasse für Sie in Frage kommen. Damit sind sie vergleichsweise kostengünstig in Bezug auf Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung abgesichert. 

 


Der Bund übernimmt die Hälfte der Beiträge und Sie zahlen wie ein Angestellter die andere Hälfte. Sie können aber auch freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse Mitglied sein, was den Vorteil der möglichen Familienversicherung mit sich bringt. Vor dem Einstieg in die private Krankenversicherung als Freiberufler sollten Sie sich genau überlegen, was Sie erwarten, ob Sie persönliche Risiken mitbringen und wie die weitere Familienplanung aussieht.


Eine ebenfalls sehr wichtige Versicherung für Sie als Freiberufler ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Wenn Sie nicht freiwillig oder als Pflichtversicherter in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, haben Sie auch keinerlei Ansprüche auf eine Zahlung der Erwerbsminderungsrente von Seiten des Staates, wobei an diese ebenfalls schwierig heranzukommen ist. 
Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann bei verschiedenen Anbietern abgeschlossen werden und sichert das Einkommen für den Fall, dass dem zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr nachgegangen werden kann, zum Beispiel aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit. Wichtig ist, dass die Rente in ausreichender Höhe vereinbart wird. Unterschätzen Sie nicht den tatsächlichen Bedarf im Falle des Einkommenswegfalls.

Vielleicht wäre auch ein Praktikum im Reisejournalismus in Edinburgh, Madrid und Berlin etwas für Sie?