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Fernschulen

Ein beliebter Weg, um das Abitur nachzuholen, führt über Fernschulen. Auf diesem Weg kann man innerhalb von 30 bis 42 Monaten das Abi nachholen. Dies kann auch parallel zur Ausübung eines Berufs geschehen. Gerade diese Flexibilität macht das Fernabi für viele attraktiv. Der Abschluss ist gleichwertig zum Abitur, das über dem ersten Bildungsweg erworben werden kann. Da Lehrer und Schüler räumlich voneinander getrennt sind, werden die Aufgaben meist über Lehrhefte oder online versendet, sodass die Schüler diese eigenständig und in ihrem eigenen Tempo bearbeiten können. Es darf allerdings gerade wegen dieser Flexibilität nicht außer Acht gelassen werden, dass das Fernabitur eine gehörige Portion Disziplin erfordert.

Voraussetzungen für das Fernabitur

Voraussetzung für das Fernabitur ist mindestens ein Hauptschulabschluss. Falls man die Mittlere Reife oder Fachabitur besitzt, kann auch schon höher eingestiegen werden, sodass sich die Zeit bis zum Abschluss verkürzt. Mit dem Lehrgang kann jederzeit begonnen werden. Kurz nach der Anmeldung bekommt man die nötigen Materialien zugeschickt.

Um das Fernabitur zu absolvieren, muss monatlich ein Beitrag gezahlt werden, denn bei den Instituten, die die Möglichkeit anbieten auf diese Weise das Abitur nachzuholen, handelt es sich um private Anbieter. Monatlich sind circa 140 Euro zu zahlen, wobei die Kosten schwanken können, je nachdem für welches Institut man sich entscheidet. Ist man noch unter 27 Jahren, kann unter Umständen Kindergeld beantragt werden. Auch BAföG ist eine Möglichkeit, wie man den angestrebten Abschluss finanzieren kann. Allerdings kann dieses nur unter bestimmten Umständen und im letzten Jahr vor der Prüfung beantragt werden.

Wie erfolgt der Unterricht für das Fernabitur

Der Unterricht erfolgt über Lernmaterial, das dem Schüler zugeschickt wird. Diese Studienhefte werden bearbeitet und anhand von Musterlösungen kontrolliert. Die schriftlichen Hausaufgaben werden von Lehrern kontrolliert und benotet. Außerdem gibt es hilfreiche Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge. Natürlich haben die Schüler auch die Möglichkeit Fragen zu stellen. Dies kann über Mail, per Post oder telefonisch geschehen. Auch der Austausch über Foren und Chats wird an den meisten Instituten ermöglicht. Um die geforderten Fremdsprachen richtig zu lernen, bekommen die Schüler CDs oder mp3-Files, mit deren Hilfe auch die Aussprache trainiert werden kann. Nur für die Abschlussprüfung muss man persönlich anwesend sein. Es gibt also keine Präenzphasen, wie dies im Fernstudium oft üblich ist. Allerdings werden Seminare angeboten, die man Besuchen kann. Hier können Kontakte zu Lehrern und Mitschülern aufgebaut werden und Fragen direkt besprochen werden.

Welche Institute bieten das Fernabitur an

Man kann sich zwischen verschiedenen Instituten entscheiden, über die das Abitur nachgeholt werden kann. Diese sind die Fernakademie für Erwachsene, das Institut für Lernsysteme (ILS), die Hamburger Akademie für Fernstudium (HAF), das AKAD Kolleg und die Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD).

An der Fernakademie für Erwachsenenbildung gibt es acht Prüfungsfächer, wobei diese sich aus sechs Grundkursen und zwei Leistungskursen zusammensetzen. Gewählt werden kann aus 14 Fächern.

An der ILS finden zwei Mal jährlich Prüfungen statt. Je nachdem welchen Schulabschluss man bereits hat, dauert der Weg bis zum Abi 30, 36 oder 42 Monate. Wenn man bereits die gymnasiale Oberstufe besucht, aber kurz vor dem Abitur abgebrochen hat, kann diese Zeit auch noch weiter verkürzt werden.

Die HAF ermöglicht es den Schülern, acht Fächer zu wählen. Das besondere Angebot an diesem Institut sind die zusätzlichen Lehrgänge, bei denen man seine Kenntnisse anwenden und vertiefen kann. Die Zeit bis zum Abitur beträgt mindestens 32 Monate. Höchstens auf 60 Monate kann sie ausgedehnt werden. 

An der SGD kann das Abitur innerhalb von 32 bis 63 Monaten nachgeholt werden. Mathe, Deutsch und Politik oder Geschichte müssen immer belegt werden. Ansonsten kann man sich zwischen verschiedenen Fächern entscheiden.